alle sind so weit weg
denn ich kann nicht genug sein. niemals so vollkommen? wie könnt ihr das? ich packs nicht, ich habe wieder versagt.
you failed, bby.
wie jedes mal, beim versuch, kein opfer zu sein. bis jetzt bin ich immer gescheitert.
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23.9.2010
diese ganze unzufriedenheit droht, mich aufzufressen. aggressionen, panikattacken, depressionen. ich weiß nicht, wohin mit mir. was ich tun soll. ich bin leer, lebe für nichts, für niemanden. es macht alles hier keinen sinn. alles was ich tue oder auch nicht tue, bringt konzequenzen. ich bin im knock-out. nichts ist mehr gut, nicht mal ich selbst. die gleichgültigkeit allem gegenüber, die ja eigentlich keine ist. gibt es einen sinn, in dem was wir tun? wenn ja, welchen? wer garantiert für das alles? nicht, dass ich ein durchgeplantes leben will... ich will nur den sinn in etwas finden. geboren werden, schule, arbeiten, heiraten, kinder, autos, häuser, geld, kleidung, medien.
egal was ich tue, ich werde eingefangen. ich will raus hier, aber nicht weg. ist vielleicht gut so, vielleicht soll es ja so sein, aber ich kann nicht mehr, ich konnte sowieso nie etwas. hier ist keine revulotion, keine veränderung, immer das selbe. wir sind wie tiere, wir sind alle gleich. wir stinken alle nach dreck, wir leben im dreck, wir menschen sind der dreck. wozu wir existieren weiß niemand, nicht einmal der mensch selbst. um zu leiden? für diesen einen kreislauf? sonst hat doch auch alles im leben immer einen sinn und grund. ist es vielleicht das, dass das alles einen sinn hat außer das leben selbst? hier ist kein ausweg, hier ist nichts. niemand, der mit mir teilt. alle sind mit sich selbst beschäftigt. ist auch gut so, es muss so sein.
